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Energiesparlampen

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ESLNach der neuen EU-Glühlampen-Verordnung sollen bis 2012 schrittweise die Glühlampen abgeschafft werden. Erreicht werden soll dadurch eine Reduzierung der CO2-Emissionen um ca. 15 Millionen Tonnen und eine Einsparung von ca. 40 TWh jährlich gelingen.

Bereits ab 1. September 2009 werden keine mattierten Leuchtmittel (mit Ausnahme der Energieklasse A) und alle Glühlampen >80 Watt nicht mehr in den Handel kommen. Ab 1.9.2010 dann die 75W-Leuchtmittel und schließlich ein Jahr später die 60W-Glühlampen.

Osram hat hierzu eine sehr übersichtliche Darstellung der neuen EU-Richtlinie.

Ein Durchschnittshaushalt könne bei einer Umstellung auf Energiesparlampen im Jahr 25–50 EUR netto einsparen.

Zugegeben, die News ist nicht die neueste (ist seit 9. Dezember 2008 bekannt), aber das gehört einfach zu dem, was jetzt kommt:

Wir haben nach unserem Umzug bereits beschlossen, alle Lampen in der Wohnung gegen energisparlampenfähige Modelle auszutauschen – aus dem einfachen Grund der Stromkosteneinsparung.

Die Anschaffungskosten sind im ersten Moment erschreckend hoch wenn man sich für ein Markenprodukt entscheidet (locker 10,- EUR/Leuchtmittel). Dieses hält allerdings auch zu 90 % die angegebene Laufzeit von 10.000 h aus. Billigprodukte haben meist den Nachteil, dass sie erst relativ spät nach dem Einschalten ihr volles Lichtpotential erreichen und sehr schnell kaputt gehen.

Mittlerweile werden sogar für die Halogendeckenfluter Energiesparlampen angeboten die ein angenehmes Licht hervorbringen. Deckenfluter-ESLEinfach austauschen und schon erhellt eine 24W-Lampe den Raum anstatt des bisherigen 150W,300W oder gar 500W-Halogenstabes!
Großer Nachteil: die Baugröße. Auf dem Bild hier sehr gut zu erkennen.

Um zu erfahren welches Produkt wirklich zuverlässig ist, sollte man bei Stiftung Warentest reinschauen. Neben der Lichtausbeute und –farbe ist auch die Schaltfestigkeit wichtig welche gerade in Treppenhäusern, Fluren, … sehr von Bedeutung ist. Denn was nutzt mir eine Lampe die nur 500 Schaltzyklen übersteht?

Wir haben eigentlich nur Energiesparlampen von Osram und Philips mit E27-Sockel im Einsatz und sehr gute Erfahrungen gemacht. Zuvor hatten wir die aus dem Angebot von Aldi Süd und waren alles andere als damit zufrieden. Lediglich im Badezimmer kamen zwei kleine Megaman mit E14-Sockel zum Einsatz. Diese liefern aber kein befriedigendes Licht – gerade für Schminkaktionen meiner Frau ist das Licht nicht ausreichend :whistle:

Ich hab auch zwei Probleme bei den Energiesparlampen festgestellt:
1. ein Brummen während des Betriebes
2. ein ticken im ausgeschaltenen Zustand

Das Brummen deutet auf billige Bauteilgruppen hin (speziell Drossel oder Trafo) – komisch dass es bei einer Philips auftritt. Okay, ich kann damit Leben – dabei handelt es sich um die Flurbeleuchtung in der unteren Etage.

Das Ticken hab ich bei der Küchenleuchte bemerkt – hier handelt es sich um eine Osram Dulux. Dieses Ticken soll wohl von Rundsteuerimpulsen der Energieversorger kommen. Die werden auf die Netzspannung aufmoduliert und durch lange, parallel verlaufende Leitungen werden diese Impulse wohl durch eine kapazitive Kopplung auf abgeschaltene Stromkreisläufe übertragen. Eine Energiesparlampe ist im Prinzip eine induktive Last (eine Glühlampe ist eine ohmsche Last) und daher scheinen diese Impulse hörbar zu werden.

Welche Möglichkeiten gibt es noch zum Energiesparen, wenn man keine herkömmlichen Energiesparlampen verwenden möchte?

Niedervolthalogen‑ und LED-Technik. Letztere ist wohl die Zukunft auch wenn sie noch nicht für alleinige Raumbeleuchtung genutzt wird.

Geschrieben von Steffen

2. August 2009 um 21:37

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