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Speicherriese – die externe 1TB-Festplatte

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Mit steigender Zahl aufgenommener Digi-Cam-Bilder und Videos füllte sich die Festplatte sehr schnell und somit musste ein Ausweichquartier her. Letzte Woche bot Saturn eine 1TB-Platte (1 TB = 1.000 GB – tatsächlich wohl eher ~940 GB) von Toshiba (Toshiba PX1396E-3T01 1TB) für 88 EUR an. Ganz klar ein Schnäppchen erster Güte.

Hier die Daten:
Gerätetyp: 3.5“ Festplatte (extern)
Kapazität: 1 TB (=1000 Gigabyte)
Schnittstelle: 1 ⅹ Hi-Speed USB 2.0 – USB Typ A
Puffergröße: 16 MB

Leistung:
Übertragungsrate Schnittstelle: 480 Mbit/s
Spindelgeschwindigkeit: 7200 rpm

Erforderliches Betriebssystem:
Microsoft Windows Vista/2000/XP

Update 13. Mai 2009
Seit heute kann ich nicht mehr auf die Festplatte zugreifen – wie so viele andere Leidensgenossen. Schuld ist wohl der Controller des externen Festplattengehäuses. Also wohl doch kein „Schnäppchen erster Güte“ wenn man bedenkt, dass zu den 88 EUR noch Kosten für ein neues externes Festplattengehäuse in Höhe von ca. 30–40 EUR kommen… :roll:
Lange hin und her überlegt das Gehäuse zu öffnen und sich die Sache „vor Ort“ mal ansehen oder morgen zum Händler zurückbringen.

Da bereits einige, teils sehr wichtige und sensible, Dateien sich auf der HDD befinden, entschied ich mich für das Öffnen des Gehäuses.
Stöbert man ein wenig, entdeckt man ein identisches Gehäuse von Sharkoon (Sharkoon Rapid-Case USB/e-SATA to SATA).
Vergleicht man nun dieses Bild mit dem meiner Festplatte erkennt man eine harte weiße Masse im Bereich der Spule.

hdd

"Das weiße Zeug"

Wovon diese nun stammt kann ich leider nicht sagen. Kondensatoren „explodieren“ anders und auch im Gehäuseinneren sind keine Spuren der Masse zu finden. Also was da los ist … keine Ahnung.
Ich spielte kurz mit dem Gedanken mit das Gehäuse von Sharkoon zuzulegen. Doch negative Meinungen hielten mich davon ab.
Nun habe ich ein interessantes Gehäuse von Wintech (EX-Mob-49) entdeckt. Soll baugleich mit dem von Fantec (DB-S35US2) sein nur dezenter und vorallem günstiger.
Bei beiden Modellen soll man wohl den Lüfter um die eigene Achse drehen um eine deutliche Kühlung der Platte zu erzielen. So wird nicht die warme Luft herausgedrückt sondern die kühle Außenluft hineingesogen.

Nun, ich hoffe dass die Daten auf der HDD unbeschadet sind und es wirklich lediglich am Controller liegt. Leider habe ich keine andere Möglichkeit die HDD zu testen als in einem anderen externem Gehäuse.

Wenigstens weiß ich nun, welche HDD verbaut worden ist: es ist eine Western Digital WD10EAVS 1.0TB mit 8MB Cache.
Hier wird beschrieben/besprochen wo die unterschiede der bauähnlichen HDDs von WD liegen.

Update 14. Mai 2009
Ich habe mich nun für das teurere Fantec-Gehäuse (DB-S35US2) entschieden. Es macht einen solideren Eindruck, der Lüfter lässt sich manuell ein‑ und ausschalten, der Lüfter ist nich geklippst sondern geschraubt und silber ist nicht so „staubanfällig“ wie das Schwarze von Wintech.
Bei Geizhals.net ist das Gehäuse aktuell für rund 36 EUR inkl. Versand bei Vorkasse zu finden. Ungefähr 10 EUR mehr als das Wintech EX-Mob-49 kostet.

Update 20. Mai 2009
6 Tage nach der Bestellung habe ich nun endlich das Gehäuse bekommen. Es macht einen sehr wertigen Eindruck auch wenn man die beiden Status-LED hätte anders positionieren können. Der Gehäuselüfter lässt sich nicht ohne weiteres problemlos drehen – das Lüfterrad schleift am Gehäuse. Selbst wenn man die Schrauben minimal anzieht schleift es nach einiger Zeit :-| . Da besteht noch Handlungsbedarf.
Weil ich sowieso mit der HDD beschäftigt war, habe ich gleich das Dateiformat geändert – von FAT32 auf NTFS. Geht eigentlich ganz problemlos mit den Windows-Boardmitteln „convert“. Es war in wenigen Minuten durchlaufen. VIEL länger brauchte da schon das gute alte, aber sehr nützliche „chkdsk“ um die Festplatte auf Fehler zu überprüfen vor dem convert-Befehl.

Update 5. Juni 2009
Bis jetz läuft die Platte sehr zuverlässig im Fantec-Gehäuse (DB-S35US2). Lediglich die Befestigung des integrierten Lüfters ist weniger optimal – sofern dieser gedreht wurde. Da dieser nicht richtig festgeschraubt werden kann kommt es zu unschönen Vibrationen – teils sehr nervig. Werde mich morgen im Baumarkt mal nach Kunststoffunterlegscheiben umsehen. Auch ein dünnes Stück Aquarienschlauch dürfte diesen Zweck erfüllen.

Update 8. Oktober 2009
Bis jetzt keine Probleme mit der Festplatte und dem Gehäuse. Bin sehr zufrieden :-)
Habe schmale Stücken Aquarienschlauch benutzt um einen gewissen flexiblen Abstand zu erhalten. Klappt perfekt :yahoo:

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